Freitag, 25. März 2011

Buchempfehlung: Das Haus in den Wolken


So einen richtig schönen dicken Schmöker hab ich übrigens in meinen gerade beendeten Ferien gelesen:
eine Familienchronik von 1909 bis 1940, mit Herzschmerz und Intrigen, großen Gefühlen und gebrochenen Herzen, nicht zu anstrengend und nicht zu seicht, eben richtig gute Ferienlektüre.
Die fast 600 Seiten vergingen jedenfalls wie im Fluge.

Dienstag, 22. März 2011

Buchempfehlung: Der verborgene Garten

"Hach!"... ist mir raussgerutscht, als ich die letzte Zeile dieses Buches gelesen habe... einfach nur: "Hach!"
Die Geschichte von Nell, Cassandra, Rose und Eliza hat's mir wirklich angetan und ich sage diesmal gleich vorweg: empfehlenswert. 
Alles fängt damit an, dass Nell an ihrem 21. Geburtstag erfährt, dass sie nicht die leibliche Tochter ihrer vermeintlicher Eltern ist. Viele Jahre später, irgendwann in den 70ern, macht sie sich auf die Suche nach ihrer Identität und stößt dabei auf die Lebensgeschichten ihrer möglichen Vorfahren Rose und Eliza, Anfang des 20. Jahrhunderts. Bis zu ihrem Tot kann sie das Geheimnis jedoch nicht lüften und so macht sich ihrer Enkelin Cassandra auf die Suche der wahren Nell.

Drei Geschichten, drei Generation, vier Frauen.
Spannung, Intrigen, ein bisschen Liebe, viele Geheimnisse und eine Menge Familiengeschichte!
Einen kleinen Minuspunkt gibt es dennoch. Die Geschichte umfasst 640 Seiten. Meines Erachtens hätte man das ein oder andere Geschehen etwas kürzen können... aber alles in allem, fand ich diese Geschichte, oder besser, diese Geschichten, klasse.

Dieses Buch hat mir eine Freundin empfohlen, deren Buchtipps ich blind folgen kann. Jeder Roman, den ich ihr empfohlen habe, hat sie verschlungen und umgekehrt. Habt Ihr auch so eine Buchfreundin, deren Geschmack ihr voll und ganz teilt?

Dienstag, 15. März 2011

Buchempfehlung: Die Auswahl



"Der Sommerschnee erinnert mich an ein Gedicht, das wir dieses Jahr im Literaturkurs interpretiert haben: Innehaltend inmitten der Wälder an einem Schnee-Abend. Es war eines meiner Lieblingsgedichte von den Hundert Gedichten, die die Gesellschaft aufzubewahren beschlossen hatte, als sie entschied, dass unsere Kultur zu überladen und ungeordnet sei. Damals wurden Kommissionen gebildet, die aus allen Bereichen die hundert besten Werke auswählten: Hundert Lieder, Hundert Gemälde, Hundert Gedichte. Alle anderen Kunstwerke wurden vernichtet. Zerstört für immer. Zu unserem Besten, sagte die Gesellschaft, und alle glaubten es, weil es Sinn machte. Wie können wir irgendetwas richtig wertschätzen, wenn wir mit zu vielem überschüttet und belastet sind?"

Als ich diese Zeilen gelesen hatte, hatte ich Gänsehaut! Nur 100 Bücher? Für immer? Nie wieder kommt ein neues dazu? Keiner lernt mehr schreiben, wozu auch, man darf nichts Neues erschaffen, in dieser schrecklichen neuen Welt, die die Gesellschaft erschaffen hat. Zum Wohle der Menscheit! Kein Wunder, daß es Menschen gibt, die dagegen (heimlich) rebellieren, zB Ky. Und Cassia? Sie ist zutiefst verunsichert, was kann sie glauben, wem kann sie trauen, will die Gesellschaft wirklich nur "Das Beste" für die Menschen?
Ich bin gespannt, wie es weitergeht (wieder eine Trilogie, wie schön!)

Sonntag, 13. März 2011

Buchempfehlung: Die dreizehnte Geschichte


≈ heute bei der lesenden Minderheit: ein Gastbeitrag von Pepelinchen

Zuerst einmal Danke an Bine & Caro für diesen grandiosen Blog. Obwohl ich auch vorher schon immer und gerne Bücher gelesen habe, animiert er mich doch ungemein zum „mehr" Lesen und gleichzeitig dazu, zu Büchern zu greifen, die sonst vermutlich im Laden geblieben wären.

 Aber nicht nur das, - der Blog regt auch zum „Darüber sprechen“ an. Als ich ihn neulich so ganz beiläufig weiterempfahl, befand ich mich sofort mitten in einem äußerst anregenden und interessanten Gespräch über Bücher. Und dabei bekam ich u.a. auch die Empfehlung zu diesem Buch: "Die Dreizehnte Geschichte“ von Diane Setterfield. Eine Geschichte, die den Leser schlichtweg fesselt. Und so folgte ich gern der Einladung, hier darüber zu schreiben:
 Die Hauptfigur, Vida Winter, ist eine Autorin, die auf dem englischen Buchmarkt jahrzehntelang mit unzähligen Bestsellern vertreten war. Von Krankheit gezeichnet beauftragt sie kurz vor Ihrem Tod Margaret Lea, eine eher unbekannte Biografin, mit dem Schreiben ihrer Memoiren. Warum ausgerechnet sie, fragt sich Magaret, hatte sie bis zu diesem Zeitpunkt doch noch nicht mal eines der Bücher von Vida Winter gelesen. Doch bereits nach kurzer Recherche folgte sie der Bitte, denn die berühmte Autorin hat über ihr eigenes Leben bisher zwar viele Geschichten erzählt, jedoch niemals die wahre. Und dann gibt es da ja noch das Rätsel um die dreizehnte Geschichte, denn in diesem besagten Buch von Vida Winter gibt es nur zwölf, das dreizehnte Kapitel besteht lediglich aus leeren Seiten. So macht sich Margaret ans Werk und erfährt Stück für Stück die wahre Lebensgeschichte Vida Winters, die geprägt ist von mysteriösen Geheimnissen und Verwirrungen. Und nicht zuletzt deckt sie auf, was damals wirklich geschah, als das Anwesen "Angelfield" der Zwillinge Emmeline und Adelina alias Vida Winter einem Feuer zum Opfer fiel.

Bereits nach kurzer Zeit hat mich das Buch dermaßen in Bann gezogen, das ich es kaum beiseite legen wollte. Und obwohl man zur Mitte hin bereits meint, das Geheimnis um die wahre Geschichte zu kennen, bleibt es bis zum Schluß durchweg spannend und überrascht am Ende mit einer Wendung, die man so gar nicht erwartet hätte! Die Überschrift des Klappentextes "Geheimnisvoll, Gespenstich, Grandios..." trifft voll und ganz zu! 
Am besten also ein wenig Zeit nehmen, es sich gemütlich machen und lesen! 

Samstag, 12. März 2011

Die Feed-Gewinner sind...

68 Kommentare wurden hinterlassen, eine Menge Glückwünsche, über die wir uns sehr gefreut haben und noch mehr interessante Autoren!
Die Gewinner eines Feed Magazins lauten 
(6 aus 66, denn zwei Damen haben zwei Kommentare hinterlassen):
 

Bitte schickt mir eine Mail an post(at)was(minus)eigenes(punkt)de mit Eurer vollständigen Adresse.
Herzlichen Glückwunsch!!

Mittwoch, 9. März 2011

die lesende Minderheit im Feed Magazin

Caro und ich sind völlig aus dem Häuschen, denn vor uns liegt die aktuelle Ausgabe des Feed Magazins! Seite 26 und 27 gefallen uns besonders gut, denn diese zwei Seiten gehören der 
"lesenden Minderheit". 
Zwei Buchrezensionen aus diesem Blog hier sowie der Artikel, der bereits in der Onlineausgaben, Anfang Januar erschienen ist, wurden nun in der Printausgabe veröffentlicht.
Zur Feier des Tages möchten wir heute sechs Exemplare verlosen!
Bitte hinterlasst hier einen Kommentar bis Freitag, den 11. März 2011/ 24 Uhr...
und nennt uns dazu Euren Lieblingsautoren ;-)

Montag, 7. März 2011

Hier ist die Liste zum nächsten Thema

Wer mag, darf sich gerne eintragen:

Dienstag, 1. März 2011

Buchthema März/April 2011

Das Buchthema für März lautet:
≈ lies ein Buch, dessen Titel, oder dessen Inhalt mit Kochen, Speisen, Getränken, oder Lebensmittel, zu tun hat ≈
Bine liest:
Angerichtet von Hermann Koch
Caro liest:

Hier sind noch ein paar weitere Beispiele für Euch: die Teerose, der Geschmack von Apfelkernen, Fleisch ist mein Gemüse, das Limonenhaus, Zitronen im Mondschein, die Entdeckung der Currywurst, Der Koch, Babettes Fest, Entschuldigung, sind Sie die Wurst?, Koriandergrün und Safranrot, ...

Wir sind gespannt, welches Buch ihr Euch aussucht!